Förderkreis des  Unnaer Sportes
„Schulsport und Vereinssport zusammenbringen – Sportförderkreis Unna organisiert gemeinsam mit der Stadt Nachmittagssport an Grundschulen Schulsport: „Das ist schon eine tolle Sache, wenn wir nachmittags an den Grundschulen der Offenen Ganztagsschule (OGS) zusätzlichen Sport anbieten können“, freut sich Kerstin Heidler, Beigeordnete der Stadt Unna. Die Rede ist von einem neuartigen Angebot des Sportförderkreises, das gemeinsam mit dem Schulverwaltungsamt und den Trägern der OGS in Unna organisiert wurde und den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des neuen Schuljahres zusätzliche Sportstunden beschert. Viele Vereinen haben sich darüber beklagt, dass ihnen aufgrund des Ganztagesbetriebs an den Schulen zunehmend der Nachwuchs ausgeht. „Daher haben wir überlegt, wie wir Schul- und Vereinssport zusammenführen können. In gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, den Trägern der OGS in Unna und dem KreisSportBund Unna e.V. konnten wir die Idee umsetzen“, so Bernd Hartung, Mitglied des Sprechergremiums im Sportförderkreis. „Wenn nun das zusätzliche Angebot, das vorwiegend Spaß an der Bewegung vermitteln soll, Lust auf Vereinssport macht, dann haben alle gewonnen.“ Der Erfolg des Projekts hängt nun nicht unwesentlich ab von Lennart Schnettberg aus Mühlhausen. Er hat gerade am Ernst-Barlach-Gymnasium sein Abitur gemacht und will die Trainingsstunden an den Schulen im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) anbieten. Er selbst spielt im SSV Mühlhausen-Uelzen Fußball und betreut eine Jugendgruppe im TV Mühlhausen. Das Jahr zwischen Schult und Studium wird er ganz dem Sport und dem sozialen Engagement widmen. Hier kommt auch der KreisSport Bund Unna e.V. (KSB) ins Spiel: Er hat Lennart Schnettberg als FSJler eingestellt, betreut ihn fachlich und setzt ihn vormittags ein. Dort wird Lennart Schnettberg auch zum Übungsleiter ausgebildet. Die Finanzierung der Stelle teilen sich Sportförderkreis und KSB. Ab September täglich wechselnder Sport an den fünf Unnaer Grundschulen Bei allem guten Willen war eine gehörige Portion Organisationsaufwand zu stemmen. Das Schulverwaltungsamt musste die Verfügbarkeit geeigneter Sportstätten gewährleisten und den allgemeinen Schulbetrieb auf das Zusatzangebot abstimmen. Dies galt auch für Gemeinnützige Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft Bildung und Lernen gGmbH (AWO), den Evangelischen Kirchenkreis Unna und die Sozialpädagogische Initiative (SPI), die in Unna als Träger die OGS-Angebote verantworten. Sie haben organisiert, dass ab September täglich wechselnd in fünf Grundschulen (Schillerschule, Katharinenschule, Nicolaischule, Liedbachschule und Schule am Friedrichsborn) zwischen 14.00 und 16.00 Sport angeboten werden kann. Mehrere Vereine haben bereits Interesse geäußert und ihre Mithilfe angeboten. Wenn das Projekt gut angenommen wird, die Organisation sich als zweckmäßig erweist und die Kinder Spaß am Sport haben, dann können sich alle Beteiligten gut eine Fortsetzung des Projekts vorstellen – vorausgesetzt,  es gibt immer Freiwillige, die für ein Jahr das Traineramt übernehmen.
Bild: Informierten über das neue Sportangebot an den Unnaer Grundschulen  (v.li.) Bernd Hartung (Sportförderkreis Unna), Bodo Micheel (Stadtsportverband Unna), Lennart Schnettberg, Michael Kilimziak (Ev. Kirchengemeinde Unna), Kerstin Heidler (Beigeordnete Stadt Unna), Petra Schröder-Paschen (Betriebsleiterin Bildung Lernen AWO) und Klaus Stindt (KreisSportBund Unna ).                                                                                                                      Quelle: Sport Kreis Unna